Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser ...

... wow, Du bist hier und hast angefangen zu lesen. Ich fühle mich geehrt und sage DANKE, dass Du Dich für mein Leben interessierst ❤ Was erwartet Dich also? Ich schreibe hier sehr unkonventionell und offen über mein Leben. Ich ändere, lösche, schreibe weiter, korrigiere, füge hinzu ... und das in Echtzeit. Ich mache das öffentlich, um Menschen zu inspirieren, selbst zu schreiben - somit ihr Leben und dessen Themen aufzuarbeiten.

Du hast in Deiner Laufbahn viel erlebt, was Dich geprägt hat und Dich daher zu einem Experten in bestimmten Bereichen macht, mit denen Du wiederum anderen hilfreich sein kannst, indem Du es teilst.

Schreiben unterstützt Deinen Selbstfindungsprozess und Persönlichkeitsentwicklung.

Hilf Dir selbst auf die Sprünge!

Und vielleicht, wer weiß, wird später ja auch ein Buch daraus. ;-)

 

Zum Verständnis meiner Geschichte: ich habe wenige eigene Erinnerungen an mein Leben,
aus einem Grund, über den ich weiter unten schreibe. Ich schöpfe größtenteils aus den Erinnerungen meiner Familie und Freunde. Deshalb fehlen oftmals Details. Mir persönlich macht das nichts aus, weil ich mit Gedächtnisverlusten aufgewachsen bin, aber ich erwähne es hier, damit sich keiner wundert. So sich meine Familie und Freunde aufraffen können, werde ich Kapitel einfügen, worin ich aus ihrer Sicht berichten werde, wie sie mich erlebt und was sie mit mir erlebt haben. Und ich denke, da wird nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen zum Vorschein kommen. Ich freue mich darauf, egal was kommt, denn ich werde wieder ein Stück mehr zu mir selbst finden, Blockaden und alte Muster

auflösen können.
Eventuell wäre das ja auch eine Maßnahme für Dich. Sei mutig.

 

Falls Du mich kennst und auch eine Geschichte erzählen möchtest, die Du
mit mir erlebt hast, wäre ich sehr dankbar, wenn Du sie mir per eMail schickst.


So ... ich fange jetzt an ... puhhh ... eine erneute und große Herausforderung,

aber bestimmt hilfreich für mich und vielleicht auch für Dich. 

 

 

 EDDA - Ein Leben voller WUNDERbarer Herausforderungen

und dem Motto:

 

"Ich bin auf dieser Welt, um so zu sein, wie ich sein möchte

und nicht, wie andere mich haben wollen!"

oder auch

"Ich habe das noch nie gemacht, also gehe ich davon aus,

dass ich es kann!"

 

So bin ich die EDDA geworden, die ich jetzt bin - in mehreren Kapiteln ...

 

❤ ES WAR EINMAL ...

 

... ein schöner Sonntag im Sommer 1960, da wurde ich als Bauerntochter, in eine Welt geboren, die mir wohl nicht wirklich gefiel, wie sich später in mehreren Familienaufstellungen herausstellen sollte. Die Geburt war schon mit großen Komplikationen behaftet - Ich wollte partout nicht rauskommen. Das Licht war grell am Ende des Tunnels und in meiner Höhle war es so kuschelig warm und geschützt. Mit ärztlicher Gewalt wurde ich schließlich doch aus meiner Welt in die Kälte katapultiert. Tja, da war ich nun, schutzlos ... aber nicht hilflos. Ich wehrte mich. Bis zu meinem siebten Lebensjahr versuchte ich immer wieder, dem Leben zu entfliehen (ersticken, ertrinken, stürzen). Meine Mutter, die ihrer Intuition vertraute, rettete mir allerdings jedes mal das Leben. Mein letzter Versuch, dieser ach so schlimmen Welt zu entkommen, war eine Hirnhautentzündung. Aber auch das hat nicht funktioniert. Der liebe Gott wollte mich einfach nicht nach Hause kommen lassen, gäbe es doch hier so viel für mich zu erleben und zu entdecken - meinte er. (Damals war Gott für mich noch rein männlich, der beschützende Vater, zu dem ich unbedingt zurück wollte) Resignierend schlug ich ihm einen Deal vor: Ich würde den lebensbedrohlichen Blödsinn lassen und bleiben, wenn ich dafür unendlich viel Spaß haben dürfte!
Er ließ sich darauf ein und hatte mich am Haken ... ich blieb ... hätte beim nächsten Versuch, ja doch wieder nicht geklappt. Und glaube mir, in Sachen Intuition meiner Mutter, hatte er auch seine Finger im Spiel.
Mein großes Lebensziel war nun also der Spaß an der Freud (HAVE FUN  & BE HAPPY). Dementsprechend tat ich nur noch das, woran ich auch Freude hatte. Manchmal zum Leidwesen meiner Eltern und meines sieben Jahre älteren Bruders, der im Gegenteil zu mir, ein sehr, sehr  braver Junge war. Ein Beispiel: Meine Mutter erzählte mir immer gerne die Geschichte vom "Rübenhacken". Die ging so: ich kam aus der Schule und sollte aufs Feld "Rüben hacken" (heißt eigentlich, die Rüben mittels einer Hacke vom Unkraut befreien). Das entsprach wohl so gar nicht meiner Lust dazu und so hackte ich gut gelaunt alle Rüben, eine nach der anderen weg! Nach nur einer Reihe Rüben, die nicht mehr vorhanden war, durfte ich direkt das Feld, unter Schimpf und Schande, aber zu meiner großen Freude, verlassen. Mein Bruder blieb natürlich und machte alles "richtig".

Diese Taktik (sei schlau und stell dich dumm oder nimm's wörtlich) begleitete mich durch meine gesamte Kinder- und Jugendzeit und kam sehr oft zur Anwendung. Ich war darin sehr kreativ und scheute keine Mühen, mein Ziel zu erreichen, wie mir später oft erzählt wurde :-)

Zum Verständnis: Die damalige Hirnhautentzündung hatte zur Folge, dass sich mein Erlebnis-Gedächtnis in unregelmäßigen kurzen oder langen Abständen komplett verabschiedete und ich bis zum 15. Lebensjahr auch noch eine daraus resultierende Epilepsie nutzen konnte, um mich körperlicher Arbeit zu entziehen, die ich auf gar keinen Fall verrichten wollte. Im Nachhinein kann ich Dir sagen, dass diese Hirnhautentzündung ein Segen für mich war, denn sie unterstützte tatkräftig meine Kreativität und zugegebenermaßen auch Faulheit, die ich an den Tag legte, wenn es um Dinge oder Arbeiten ging, die mir voraussichtlich keinen Spaß machen würden ... ich DANKE Gott dafür :-)

So gut ich es als Kind konnte, folgte ich also meinem Ziel "Freude". Ich war dabei immer irgendwie anders und als Rebellin, schwarzes Schaf, bunter Hund und verrücktes Huhn unterwegs. Doch das "Anders sein" war gar nicht so einfach in der Umsetzung! Der Ernst des Lebens (bzw. ich) stellte mir immer wieder ein Bein, was im Nachhinein super war. Da Leid keine Option für mich war, versuchte ich, das Beste aus jeder Situation zu machen und die Freude dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Das ging auch eine Weile gut, gelang dann aber immer weniger (warum auch immer) und so begann ich irgendwann zu zweifeln, an mir, allem, jedem, dem Leben und Gott. War meine frühe Erkenntnis, dass der Sinn des Lebens nur Freude sein konnte, falsch? Warum verursachten Menschen immer wieder Leid? Wo genau war die Liebe auf der Strecke geblieben? Ich bekam auf all das keine Antworten, denn für mein Umfeld war ich ja die Durchgeknallte, die  merkwürdige Lebensansichten hatte und so gar nicht in irgend eine Schublade passte. Ich fühlte mich unverstanden und allein in meinem Glauben, von dem ich mich dann schließlich verabschiedete. Aber Gott sei dank blieb mir mein Daseinsgrund, die Freude, erhalten.

So lebte ich nun mein Leben mit allen Höhen und Tiefen, ohne es weiterhin zu analysieren oder zu hinterfragen. Ich ging weiter zur Schule, mal mehr, mal weniger gern. Mit frühen zwölf Jahren fing meine Sturm- und Drangzeit an. Ich rauchte, kiffte, trank Alkohol, klaute ab und zu im Tante Emma Laden und riss Nachts über die Dächer aus, um mich mit meinen wesentlich älteren Freunden in unserer Lieblingskifferkneipe zu treffen und ausgiebig zu feiern und zu tanzen. Einmal wurde ich allerdings erwischt. Als ich morgens so gegen fünf Uhr aus der Kneipe nach Hause, durchs Fenster kam, sass meine Mutter bei mir auf dem Bett mit meiner EDDAersatz-Puppe in den Armen. Boah, das gab ein Donnerwetter und mein Vater drohte mir an, mein Fenster zu vergittern, um meinen Ausbrüchen ein Ende zu setzen. Das war eine gruselige Vision. Am nächsten morgen hörte ich beim Aufwachen, Geräusche eines Schweißgerätes. Ich traute mich nicht zum Fenster zu schauen und dachte nur, mein Leben ist vorbei, ich werde nie wieder tanzen gehen können. Es stellte sich dann aber raus, dass mein Bruder an der Hundehütte rumschweißte. Puuuhhh, Glück gehabt. Ich blieb eine Zeit lang brav zu Hause, bis die Kontrollgänge nachließen und machte mich dann Nachts wieder auf den Weg.

Eine Affaire mit einem verheirateten Mann kommt mir auch noch gerade in den Sinn. Da lief meine Mutter natürlich auf Hochtouren, um mich wieder einzufangen. Oh man, ich kann sie heute so gut verstehen, denn ich war ja eigentlich noch ein Kind in ihren Augen und laut Gesetz, aber ich sah und verstand mich anders. Für mich gab es nie irgendwelche Altersunterschiede und mein Körper sah das wohl genau so.

Ja, ich war knapp drei Jahre lang ein getriebenes "böses" Mädchen, welches ihre Pubertät früher durchlebte, als andere.

Die Wende kam 1975, als ich meinen bald Ehemann kennen lernte, der mich liebend aus meinem BöseSein befreite. Um ihn herum war eine ganz andere Welt und ich ließ mich auf sie ein. Obwohl ich immer noch minderjährig war und er sieben Jahre älter, erlaubten mir meine Eltern die Beziehung. Sie mochten meinen Freund und vertrauten ihrem zukünftigen Schwiegersohn und ich glaube, sie waren froh, dass meine Sturm- und Drangzeit vorbei war. Lustig war, dass meine Mutter immer so gegen 21 Uhr hochrief (mein Zimmer war in ersten Stock): "Herr Fröhlich, sie müssen jetzt gehen, EDDA muss morgen früh wieder zur Schule!" Wir saßen derweil auf meinem Bett und warteten schon kichernd darauf. "Herr Fröhlich" ging natürlich sofort, wie es sich geziemte.

Das war bei den Eltern von meinem Freund anders. Dort hatten wir alle Freiheiten, aber sie kannten ja auch meine Vorgeschichte nicht. Wer weiß, wie sie dann reagiert hätten ;-) Ich war jedenfalls herzlich willkommen, auch bei seinen zwei Schwestern und zwei Brüdern.

Zur gleichen Zeit machte mir die Schule richtig Spaß. Die neunte und zehnte Klasse verbrachte ich auf einer anderen Schule, in einem anderen Ort. Ich war also viel mit dem Bus unterwegs, bin aber auch getrampt, was ganz normal war. Unsere Klasse bestand aus lauter Freaks und Nerds, die aus unterschiedlichen Schulen zusammengewürfelt wurde. Es hatten sich die Richtigen gefunden. Wir waren chaotische Freigeister und immer "gut gelaunt". Wenn wir damals gewusst hätten, dass unsere Klassenlehrerin frisch von der Uni kam und nicht viel älter war, als wir, hätten wir ihr Leben wohl zur Hölle gemacht. Doch so wurde sie unsere Freundin mit der man durch Dick und Dünn gehen konnte. Was wir auch taten. Es gab kein stupides Lernen, Eigeninitiative war angesagt. Das lag mir total, hatte es doch einen Touch von Freiheit. Ich schloss meine Schulzeit mit einem Kolloquium ab, zum Thema Freude in der Gesellschaft "Ephraim Kishon". Was sonst?!

Mit der mittleren Reife in der Tasche begann meine Lehre als Köchin. Ich verließ mein Elternhaus und zog in die weite Welt, in ein acht qm kleines Zimmer mit Gemeinschaftsbad und Ausblick auf eine Hauswand, die nur fünfzig Zentimeter von meinem Fenster entfernt war. Knapp ein Jahr hab ich es da ausgehalten, dann verdoppelte ich meinen FREIraum mit eigenem Badezimmer und Miniküchenzeile. Das brauchte ich auch dringend, denn die Lehre war nicht das, was ich mir erhofft hatte. Ich wollte Kunst aus Lebensmittel erschaffen, aber ich musste Tiere ermorden, schreiende Befehle ausführen, Erniedrigungen erdulden und Küchengestank ertragen, den man nicht loswurde. Von den unfreien Wochenenden ganz zu schweigen. Es gab oft Tränen, aber ich hielt durch bis ich den Gesellenbrief in meinen Händen hielt.

Befreit von dieser Last, heiratete ich 1980 die Liebe meines Lebens. Und da ich nach der Lehre nie wieder eine Küche betreten wollte und ich meinte, meine Berufung wäre es, Mutter und Hausfrau zu sein, wurde ich schnell schwanger. 1982 erblickte unser wundervoller Sohn, per Kaiserschnitt und dem Ersticken nahe, das Licht dieser Welt. Hmmm, er wollte wohl auch nicht ... Doch das ist seine, also eine andere Geschichte.

Erst 1985 sollte ich mich wieder an den Sinn und das Ziel meines Lebens erinnern und ein paar Antworten auf meine Fragen erhalten. Diese bekam ich von mehreren gläubigen, ganzheitlich denkenden Eltern, die ich während eines längeren Krankenhausaufenthaltes meines Sohnes kennen lernte und die mich in vielen Gesprächen zurück zu mir selbst führten. Und WOW, es gab doch wirklich auch andere Menschen, die ebenfalls "merkwürdige Lebensansichten" hatten. Fortan verschlang ich Bücher, die sich mit der ganzheitlichen Glaubens-Thematik befassten. Zudem besuchte ich die verschiedensten Seminare und Workshops, arbeitete ständig an meinem Sein und meinen natürlichen Fähigkeiten als Empathin und Lebenskünstlerin sowie kreative Praktikerin, wobei der Spaß sich voll entfalten durfte! Diesen bringe ich seither aus mir selbst und in meinen Designs zum Ausdruck. Freude ist das, worin ich mich auskenne und was ich meinen Mitmenschen geben kann. Und wenn ich nur ein Lächeln erhasche, habe ich den Sinn und das Ziel meines Lebens erfüllt.
Ach, das wäre jetzt so ein schönes Schlusswort gewesen, aber mein Leben ging ja noch weiter.
Nachdem ich dem spirituellen Weg wieder folgte (siehe Kapitel SPIRIT weiter unten), veränderte sich mein Leben, Innen wie Außen, ununterbrochen. Nach dem Motto: "Ich habe das noch nie gemacht, also gehe ich davon aus, dass ich es kann", machte ich mich selbständig, denn nur Mutter und Hausfrau sein, war so gar nicht mein Ding und schon gar nicht meine Berufung. Und ich war schon immer eine Kaltwasserspringerin. Also sprang ich in mein erstes Geschäft, ein Second Hand Shop. Da ich handwerklich begabt und von Natur aus ja kreativ war, nahm ich Handarbeiten und Handwerkskunst, auch von anderen Künstlern mit ins Angebot. Darauf folgte ein Laden ausschließlich  mit Kunsthandwerk und ausgefallenen Geschenkverpackungen, die ich für meine Kunden empathisch zauberte. Mit meinen handgefertigten Schmuckstücken betrat ich zusätzlich die Bühne der Kunsthandwerkermärkte. Ich war ein Energiebündel und erfand mich quasi immer wieder neu. Doch dieses Mal zum Leidwesen meines Mannes. Ich fühlte mich von ihm unverstanden und in meiner spirituellen Entwicklung, die er nicht mitging, ausgebremst. Ohne zu wissen, was dann kommen sollte und obwohl er mir immer alles ermöglichte und ich ihn sehr liebte, verließ ich unsere Ehe. Er ließ mich schweren Herzens, aber in tiefer Freundschaft und Verbundenheit gehen.
Das muss ich jetzt zwischendurch loswerden: Ich bin ihm aus tiefstem Herzen sehr, sehr DANKbar, dass er, trotz allem, immer für mich da war und ist! ❤ DANKE 
Nach der Trennung, nur ein halbes Jahr später lief mir ein Computer-Freak über den Weg und ich gab Hals über Kopf, mein Herz in seine Hände. Ich erfand mich wieder neu. (Mehr darüber erfährst du weiter unten im Kapitel DESIGN). Anfänglich war mir sein Computer ein Dorn im Auge. Stundenlang daddelte er mit dieser Kiste rum, gestaltete aber nebenbei die schönsten Ikebana-Gestecke aus seinen Zigarettenstummeln. Nach vielen Fehlversuchen, durfte er mir schließlich zeigen, wie ich ebenfalls den Computer nutzen konnte, um meine Fotos und Bilder zu bearbeiten. Tja, was soll ich Dir sagen? Es war der Burner! Nun gestaltete auch ich die schönsten Ikebana-Gestecke :-) Zusammen eröffneten wir wenig später einen eigenen Copyshop, um nicht mehr "fremdgehen" zu müssen. Dieser Copyshop war mein "Baby". Ich liebte es, sieben Tage die Woche zu arbeiten und unseren Kunden hilfreich und dienlich zu sein. Außerdem schulte ich in der Volkshochschule EDV für Frauen und schloss mich spirituellen Kreisen an. Ich hätte auch als spirituelle Beraterin arbeiten können, denn ich wurde ständig von irgendwelchen Leuten um Rat gefragt, obwohl ich zu der Zeit äußerlich ein Goth war - schwarz, aber sowas von. Ich war auf der dunklen Seite der Macht, genauso Daheim, wie auf der hellen. Mir ging es gut und so würde es für immer bleiben ... dachte ich. Doch zwölf Jahre später war "für immer" vorbei. Ich entließ mich selbst aus der Partnerschaft und dem Geschäftsleben, verließ mein "Baby" und stand augenblicklich mal wieder vor dem Nichts. Keine Ahnung, wovon ich nun leben sollte, zog ich mich erst einmal aufs Land zurück. Ich fand ein Zuhause in einem 170-Seelen-Dorf, mitten in der Pampa, auf einem alten Gehöft in einer ausgebauten Scheunen-Dachwohnung. Das war nun mein Reich, meine Höhle, mein Kraftplatz, spärlich eingerichtet mit Bett, Regalen und natürlich meinem Computer. Aber mehr brauchte ich auch nicht. Da ich ja nun kein Einkommen mehr hatte, führte mich der Weg zum Sozialamt. Eine Freundin machte mich darauf aufmerksam, dass wir sowas in Deutschland hätten, um es auch zu nutzen. Etwas ängstlich angehaucht, waren die Menschen dort aber überraschend nett und zuvorkommend. Sie haben sich mitfühlend um alles bürokratische Zeugs gekümmert. So konnte ich aufatmen und erst einmal meine Wunden lecken. Es dauerte nicht lange, da riefen mich ehemalige Copyshop-Kunden an, ob ich denn bitte weiterhin für sie arbeiten könnte. Natürlich konnte ich, denn ich hatte ja meinen Freund den PC an meiner Seite, auch wenn der noch auf dem Fußboden stand. Dieser liebe Freund verband mich außerdem mit dem Internet (Modem 56kb!!!) und half mir bei der Suche nach neuen Ideen und Möglichkeiten. Ich trieb mich also auf den verschiedensten Plattformen rum, erhielt neue Erkenntnisse und füllte mein Wissen und meine Geldbörse auf. Aber nicht nur das, ich lernte auch sehr interessante, zugegeben auch uninteressante Menschen kennen, durch die aber wiederum andere gute Kontakte entstanden. Es war ein virtuelles Geben und Nehmen. Ich möchte an dieser Stelle sagen: DANKE Gott für das digitale Medium Internet.
Apropos Medium: Es bzw. sie kam ganz unverhofft zu mir, bezirzte mich und ich entschloss mich ziemlich schnell, sie als Assistentin zu begleiten. Ich reiste mit ihr kreuz und quer durch Deutschland, unterstützte sie in ihrer Arbeit mit den Menschen, gestalte Schulungsunterlagen, Symbole und was sonst noch so anfiel. Es war eine wirklich WUNDERvolle und sehr inspirierende Zeit, die dann aber auch verging.
Ich weiß nicht, ob es vor oder nach dieser Zeit war, als ich in einem neugegründeten Copyshop tätig war und meiner Namensschwester half, ihn aufzubauen. Nicht viele Erinnerungen sind geblieben, aber ich fühle, dass es eine schöne und lehrreiche Zeit gewesen sein muss. Durch den persönlichen Familienanschluss war ich dort sicher und gut aufgehoben. Es endete aber wohl, als ich vor dem Laden zusammenbrach und mit einer Lungenembolie auf der Intensivstation landete. 

 

Fortsetzung folgt ...

 

 

❤ SPIRIT

 

Als ich 1985 aus meinem "spirituellen Koma" erwachte und ich anfing, all das zu entdecken, was mir eigentlich schon immer bekannt war, begann ein Weg voller spannender Selbsterfahrungen. Reiki, Familienaufstellungen, kinesiologische Ablösungen, Ayurveda, Numerologie, Kartenlegungen, geistige Heilungen, lichtvolle Energien, EFT, NLP, wirkungsvolle Symbole, Astrologie, Mantren, Affirmationen, Afformationen, Quantenphysik und vieles mehr, halfen mir, mich selbst und mein Sein zu erforschen. Ich schnupperte in alles rein, was mir der Himmel schickte. So erschloss sich mir eine Welt voller unbegreiflicher Wunder, in die ich nur allzu gerne tiefer und tiefer eintauchte. In einer sehr schmerzlichen Situation, wurde mir zum Beispiel ein winziger Augenblick geschenkt, indem ich das gesamte Universum in seiner grandiosen Vielfalt und Macht sah und vollkommen verstand! Einfach so von jetzt auf gleich.

Es war ... es war ... BAAAM - BOOOM - SKADOUSH!!!

Ich kann es nicht anders beschreiben. Ich verstand auf einmal, wie LEBEN funktioniert, dass wir alle EINS sind und wie einfach es war, sich an das göttliche Wissen anzuschließen!

Nur mit der Integration in mein eigenes Leben, haperte es etwas.

So schön, wie sich das jetzt alles vielleicht liest, es war meist harte Arbeit ganz tief unten und ich habe so manche Schleife nicht nur einmal gebunden. 

Nach wie vor erlebte ich Unangenehmes, doch ich meisterte das recht gut, denn ich hatte mittlerweile ja ein anderes Verständnis dafür, allerlei therapeutische Methoden und hilfreiche Freunde an meiner Seite. Jedes "anscheinend" leidvolle Ereignis, bot mir immer die (so komisch es klingt) freudvolle Gelegenheit, wieder einen Schritt näher an mein "was ich wirklich bin" zu kommen. Es stellte sich nämlich heraus, dass in ALLEM etwas Gutes steckt, man musste es nur finden und dann für sich nutzen! In dieser Zeit entstand mein Motto: "Wo es keine Lösung gibt, da gibt es auch kein Problem."

Mit den Jahren wurde das "Leid" immer weniger und das Arbeiten "an und für sich" leichter. Es wurde Zeit zu teilen, was ich wusste und lebte.

All meine Lebenserfahrungen gab ich in Gesprächsgruppen, Seminaren und Workshops weiter. Da zog es mich auch mal an besondere Kraftorte auf der Welt. Zum Beispiel nach Bali oder Indien. Das war magisch. Auf Bali hatte ich das Gefühl, das Gott dort ein Wochenendhaus besitzt. Die göttliche Energie war mega präsent und durchflutete mich jeden Tag.

Goa in Indien war für mich eine Traum-Erfüllung. Eigentlich bin ich ja ein Hippie, der 10 Jahre zu spät geboren wurde. So gerne hätte ich die Flower Power Zeit, Woodstock, Ashbury-Haight und London leibhaftig erlebt. In Goa traf ich all die Alt-Hippies, die sich damals dort ansiedelten und Goa zum Hippie-Zentrum kürten. Love, Drugs and Rock'n'Roll ist heute noch präsent in Form von aufrichtiger Liebe, spirituellen Drogen wie Haschisch, Techno und Trance. Ich habe mich dort ein Stück zu Hause gefühlt. Der Spirit war allerdings anders, als auf Bali. In Goa wurden alle Religionen verehrt, vermischten sich und somit war man immer in einer anderen Energie. Es war sehr spannend und inspirierend. Ich sog alles auf.

Als ich aus Indien zurück kam, begann für mich sofort eine sehr lebens-verändernde Zeit. Es war das Jahr meines Sterbens ...

 

Fortsetzung folgt ...

 

 

 ❤ DESIGN

 

Kreativität war schon immer eine meiner großen Stärken. Sie war und ist in vielen meiner Lebensbereiche eine sehr hilfreiche Begleiterin. So auch in der digitalen Kunst.

Anfang der 90er wurde mein Interesse für Computer von meinem damaligen Lebenspartner geweckt. Die Möglichkeiten, die mir dieses Wunder der Technik offenbarte, war für meine Kreativität eine voll erblühte Spielwiese. Zum größten Teil lernte ich autodidaktisch die Pixel- und Vektorenprogramme für mich zu nutzen. Es entstanden erst einmal nur Logos, Layouts und einfache Fotobearbeitungen für meine Kunden. Mit der Zeit entdeckte und erlernte ich immer mehr Funktionen meiner Software und so war es nur noch ein kurzer Schritt zur digitalen Kunst. Mein damiges Hobby "Lomografie" war der Einstieg. Die eingescannten Lomografien bearbeitete ich mit diversen Hilfsmitteln und Filtern. Dann folgten surreale Fotokollagen, Kompositionen aus Fraktalen (Apopysis), 3D-Renderings (Incendia), schließlich auf Vektoren basierende Motive, Symbol- und Text-Designs für T-Shirts u.v.m.

Mein Computer und ich waren die besten Freunde und wir verbrachten sehr viel Zeit miteinander (beruflich wie privat). 

Je mehr ich erlernte, je umfangreicher und detailierter wurden meine Bilder und die Kundenaufträge und um so mehr Freude hatte ich an meiner Arbeit. Durch meine empathische Veranlagung konnte ich schnell den Kundenwünschen entsprechen. Wenn da nicht immer der Ärger mit den Webdesignern meiner Klientel gewesen wäre, die es nie so machten, wie ich es gerne wollte. Ein "das geht nicht", konnte ich einfach nicht akzeptieren und so brachte ich mir noch das Gestalten und Programmieren von Websites bei, um meinen Kunden das komplette CI-Paket (Corporate Identity) zu bieten.

Meiner Kunst widmete ich mich zwischen den Aufträgen und meine erste Ausstellung hatte ich dann auf der 9. internationalen Kunstmesse 2007 "modernart & artmedicine" in Berlin. Kleinere Ausstellungen folgten. Doch die Freude daran ließ schnell nach. Voll den Super-Spaß brachten mir die Live-Auftritte mit unserem Video- und Musik-Performance-Ensemble "Soul of Future". Ich gestaltete die Plakate und Bilder für die Videos und konnte mir dann die ganze Show aus dem Besucherraum anschauen. Das, für mich, geilste Konzert fand in einer riesigen Druckerei in der Schweiz statt. Bei unserer Ankunft schnappte ich mir sofort den Chef, umarmte ihn voller Freude und drängte ihm eine Führung auf. Man sollte wissen, dass ich eine Knuddelmaus bin und die Schweizer es nicht so mit Nähe und Bedrängnis haben. Er hielt tapfer stand und übergab mich dann aber an einen Mitarbeiter. Auch er bekam seine Umarmung und meine Euphorie zu spüren, die der Duft von Papier und Druckfarben in mir erzeugte. Ich war im Paradies, denn ich liebte Papier und Gedrucktes so sehr. Zum Schluss der Führung durfte ich mir noch einige alte Druckplatten aus dem Abfallcontainer fischen ... wie geil war das denn?! Sie stehen heute noch in meinem Büro und ich freue mich jedes mal, wenn ich sie betrachte und oder berühre. 

Wie kam ich denn nun zu dem, was ich heute so treibe ...
Wenn es Schuld geben würde, müsste ich die einer sehr guten Freundin zuschieben. Für sie sollte ich einen T-Shirt-Shop einrichten. Computerzeugs war nicht so ihr Ding. Während ich also auf ihre Designs für die T-Shirts wartete, fing ich an, mir die Druckerei anzuschauen, die diese Möglichkeit (Print-On-Demand) zur Verfügung stellte. Und ich begann, schon mal ein wenig zu üben. So erstellte ich probehalber meinen ersten eigenen T-Shirt-Shop: https://bit.ly/2UNeQLd 

Allerdings wusste ich gar nicht, was ich für Designs dafür nehmen sollte, denn meine digitale Kunst, war ja was für die Wand. Da fielen mir Designs ein, die ich fünf Jahre zuvor gestaltet hatte und damals nicht ahnte, wofür die mal gut sein würden. Zum Verständnis: Ich habe nie einen Grund gebraucht, um meine Ideen umzusetzen. Ich habe es immer einfach nur getan, gespeichert und fertig.

Jedenfalls waren meine fünf Jahre alten Designs allesamt T-Shirt geeignet. Ich gestaltete ein T-Shirt nach dem anderen. Es machte mir mega mäßig viel Freude! Die Designs meiner Freundin konnten also kommen, denn ich kannte mich jetzt gut aus und wusste, wie alles funktionierte. Aber anstatt der Designs, kam eine Überweisung über 80 Euro, die mein Probe-Shop nebenbei generiert hatte. Ich war platt, denn damit hatte ich ja gar nicht gerechnet. Ich hatte doch nur geübt.
Wie Du Dir denken kannst, hat mich das natürlich motiviert, den Shop weiter zu füllen. Es entstanden Massen an Motiven, die alle ihren Platz auf einem T-Shirt fanden. Mein T-Shirt-Business war geboren. Die Verkaufszahlen stiegen von Monat zu Monat und bald konnte ich dem Sozialamt bzw. dann dem Arbeitsamt Lebewohl sagen. Mittlerweile hatte ich noch andere POD-Druckereien im Ausland entdeckt und dort ebenfalls Shops eröffnet. Die Drucktechniken veränderten sich. Wo am Anfang nur Folien oder Siebdruck genutzt wurden, um Motive auf Produkte zu drucken, gab es jetzt den Direktdruck. Tintenstrahldrucker, druckten direkt auf das Material und somit gab es noch mehr Möglichkeiten, die Designs zu gestalten. Und es dauerte nicht lange und der All-Over-Print war geboren. Oh man, da konnte ich mich dann so richtig austoben. Egal, welche Idee ich hatte, ich konnte sie umsetzen. So entstanden über die Jahre, mehr als zehntausend Designs auf über hunderttausend Produkten. Ja, ich war fleißig. Zwölf bis vierzehn Stunden am Tag, sieben Tage die Woche hatte ich Spaß in meiner Welt der Fantasie. Meine Designs waren allen Lebensbereichen zugeordnet und somit hatte ich keine bestimmte Zielgruppe für die ich Werbung hätte schalten können. Das tat ich auch nicht, denn ich wusste, dass manche Designs für nur eine besondere Person auf der Welt gedacht war. Und diese Person würde ihr Design finden, dafür würde das morphogenetische Feld schon sorgen. Und das galt auch für den Rest meiner Designs, die immer meine positiven Gedanken- Energien mit auf den Weg bekamen und bekommen.

2017 kam dann der Umsatzeinbruch, ausgelöst durch eine massive Änderung der Firmenpolitik in meinem ersten POD, der mir bis dahin ein passives Einkommen gesichert hatte. Eine neue Herausforderung stand also an. Wohin würde diese mich führen? Nun, sie führte mich mit ganz kleinen, kaum merkbaren Schritten in die Welt der Bücher. Der Weg dorthin war mit vielen Online-Kongressen und Webinaren gepflastert. Ich schaute mir alles an, was mit Online-Marketing, SocialMedia-Werbung und passivem Einkommen zu tun hatte. Ich habe daraus viel gelernt und mitgenommen. Doch was mich richtig angetriggert hatte, war das eBook-Business. Dank Amazon kinderleicht. Ich überlegte nun, über was ich schreiben könnte. Da fiel mir ein, dass ich das eigentlich ja schon getan hatte. 2016 hatte ich zu Weihnachten das Büchlein "FRÖHLICHkeiten" für meine Familie und Freunde gestaltet. Es bestand aus lauter weisen und lustigen Sprüchen auf passenden Hintergründen, sozusagen ein Bilderbuch. Das nahm ich als Übung, passte es den Vorlagen von Amazon an und lud es hoch. Wow, das war ein super Gefühl, es bei Amazon zu sehen und es wurde auch gleich gekauft. Der Käufer schrieb mir eine unglaublich schöne Rezension, welche mich sehr glücklich machte. Wer immer das war, an dieser Stelle möchte ich mich von ganzem HERZen dafür bedanken: ❤ DANKE 

Durch diese Rezension voll motiviert - Ich kann das, drängte es mich zum ersten selbst geschriebenen  Buch.

Auf meinen unzähligen Websites gab es Infos ohne Ende. Ich überlegte, welches Thema den Menschen am hilfreichsten wäre und so kam ich auf das "Gesetz der Anziehung" bzw. "Resonanzgesetz". Dieses Naturgesetz ist genau so wirksam, wie z.B. das Gravitationsgesetz und sollte allen Menschen bekannt und klar sein. Ich nahm also all die Infos, die ich schon veröffentlicht hatte, überarbeitete den Inhalt auf das Wesentliche, fügte noch Affirmationen und Afformationen hinzu, gestaltete das Buch-Cover und lud es ebenfalls bei Amazon hoch. Als nächstes folgte das Malbuch mit Affirmationen und Mandalas, passend zum Gesetz der Anziehung. Da ein Dankbarkeitstagebuch sehr hilfreich, beim Umsetzen des Resonanzgesetzes ist und Tagebücher überhaupt, fing ich an, auch diese zu gestalten und zu veröffentlichen. In meiner Ideen-Kladde warten jetzt noch viele Bücher auf ihr coming out. Aber das Schreiben meiner Lebensgeschichte, wird die Veröffentlichungen immer mal wieder verzögern. Nebenbei gestalte ich weiterhin T-Shirt-Motive, Produkt-Designs und Aufträge.

Mal sehen, was sonst noch so kommt.

 

Fortsetzung folgt eventuell ... ;-)

 

 

❤ MEIN NAME EDDA

 

Du hast ja schon bemerkt, dass ich meinen Namen in Großbuchstaben schreibe und hältst das vielleicht für arrogant, aber dem ist nicht so. Es hat einen bestimmten Grund, der schon vor meiner Geburt seinen Anfang nahm.

Ich muss weit ausholen und erst einmal die Geschichte von meiner Mutter erzählen. Es begann nämlich mit ihrer Flucht aus Königsberg und ihrer Endstation in dem Dorf, in dem ich später aufwuchs.
Meine Mutter lernte damals einen Mann kennen und verliebte sich unsterblich in ihn. Und wie das Leben in der Kriegszeit so war, wurde sie von ihm schwanger. Seine Eltern lehnten meine Mutter aber ab, weil sie ein Flüchtling war. (Bis heute hat sich an der Thematik ja nicht wirklich was verändert!) Und ihr blieb nichts anderes übrig, als zur Engelmacherin zu gehen. Sie verblutete, wie viele Frauen vor ihr, Gott sei dank nicht! Sie hatte aber alles verloren, was sie so sehr liebte, ihre Heimat, ihre große Liebe und ihr Kind der großen Liebe. Als sie meinen Vater einige Jahre später traf, war sie froh, dass sich überhaupt noch ein Mann für sie interessierte und glücklich, als er um ihre Hand anhielt. Sie kam ja aus einer Stadt und Arbeiterfamilie und musste nun die ungewohnte Landwirtschaft stemmen, was ihr niemand zutraute. Doch meine Mutter war eine starke Frau und meisterte alles mit Bravour. 1953 gebar sie unter schlimmen Zuständen meinen Bruder. Dann folgten mehrere Fehlgeburten bis ich sieben Jahre später kam. Bei der Namensgebung geschah es dann, sie wählte zwei Namen für mich, EDDA und Dagmar. Das Krankenhauspersonal beginn dann noch den Fauxpas und verband beide Namen mit einem Bindestrich. Ich hieß nun EDDA-Dagmar, wogegen ich mich anfing zu wehren, sobald ich mich selbst erkannte und sprechen konnte. Ich fühlte mich immer wie eine EDDA, aber nie wie eine Dagmar. Wenn mich jemand fragte, wie ich hieße, dann antwortete ich immer ICH BIN DIE EDDA! Ich stellte mich auch so vor, Hallo, ICH BIN DIE EDDA! ich musste es also immer betonen, das schien mir lebensnotwendig. Viele Jahre später bekam ich die Erklärung bei einer Familienaufstellung. Ich war wirklich die EDDA und Dagmar war meine Schwester, die meine Mutter bei der Engelmacherin verloren hatte. Meine Mutter liebte Dagmar so sehr und Dagmar meine Mutter, dass sie durch die Namensgebung beieinander blieben konnten. Durch den Bindestrich, entstand die Bindung auch zu mir. Zwei Seelen, die sich einen Körper teilten. Welch eine Herausforderung. Jetzt erklärte sich mir vieles. Als meine Mutter starb, begann allerdings ein Dilemma. Dagmar hatte keinen Grund mehr zu bleiben, war mittlerweile aber so stark mit mir verbunden, dass sie es nicht schaffte, alleine zu gehen. So zog sich ihre Energie immer mehr zusammen und verursachte mir starkes Unwohlsein und zum Teil auch körperliche Schmerzen. Erst 2017 konnten wir Dagmar befreien und uns in Liebe trennen. Jetzt habe ich eine Mutter und Schwester in der geistigen Welt, die mich immer in allem unterstützen. Als EDDA bin ich als Designerin und als EDDA-Dagmar mit spirituellen Themen unterwegs, um meine Schwester zu ehren. Es ist einfach WUNDERbar!  Hallo, ich bin die EDDA :-) 

 

 

FAZIT

 

Heute bin ich mit mir und der Welt im Einklang, mit mir selbst grundlos glücklich und zufrieden. Auch wenn manchmal noch etwas "Altes" hochkommt und zu bearbeiten ist oder mir ein Arschengel mit einem Geschenk begegnet, ich begrüße dies stets in DANKbarkeit.

Es ist, wie es ist, gut! Und nur Herausforderungen machen das Leben lebendig.

Bekommst Du also den Impuls etwas zu ändern, dann tue es - JETZT!

Tue es mit den drei Fragen: IST ES WAHR? - IST ES GUT? - IST ES NOTWENDIG? 

Nur Du allein kannst dann ändern und bestimmen, wer und wie Du sein willst!

Wisse, DU BIST GROßARTIG und DEIN SEIN EIN WUNDER!

 

Viele Menschen, Gelegenheiten, Methoden, Hilfsmittel und besonders der Spaß an der Freud, haben mich zu der gemacht, die ich heute bin: die glückliche Lebensphilosophin und Künstlerin EDDA ... DANKE dafür!

 

Nun, wohin die Reise mich auch noch führt, ich lasse mich gerne überraschen und bin in voller Vorfreude auf alle Gelegenheiten, die mir mein Leben anbietet und natürlich gespannt, wie ich wohl damit umgehen werde und was ich noch lernen darf ;-)

 

Fortsetzung folgt ...

 

 

Geplante Kapitel:

❤ Mein Leben aus der Sicht meines Bruders - in Wartestellung

❤ Mein Leben aus der Sicht meines Sohnes - in Wartestellung

❤ Mein Leben aus der Sicht meines Ehemannes - in Wartestellung

 

Da fehlen noch Freunde, die ich jetzt erst einmal auch auf warten stelle.